Was machen Chöre während der Corona-Pandemie?

Monate sind seit Mitte März ohne die gewohnte Probenarbeit und ohne Auftritte in Gottesdiensten und Konzerten vergangen. Das schmerzt und ist durchaus auch existenzbedrohend. Möglich ist – unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen – das Singen in Quartetten und Scholen mit 4 Sänger/-innen in Gottesdiensten. Es ist gut, wenigstens diese Möglichkeit in wechselnden Quartetten live zu singen auch auszunutzen. Eine bislang völlig unbeachtete und im Normalbetrieb unnötige Möglichkeit ist das Proben via Internet. Manche senden Lebenszeichen mit Hilfe von kleinen Videos, die zeigen, dass die Gemeinschaft trotz sozialer Distanz weiterlebt (z. B. Klopapierchallenge). Im Folgenden sehen Sie einige Aktionen und Beiträge der Chöre zur momentanen Situation.

Gleichzeitig online zusammen Musizieren während Corona

Singen ist gefährlich. Anfang des Jahres hätte niemand gedacht, dass Chorproben als Gefahr angesehen werden würden. Während Schulen mehr oder weniger über das Internet unterrichten, Firmen online Meetings durchführen und Sportler virtuell gemeinsam trainieren, ist das echte gleichzeitige Musizieren über das Internet aufgrund der Verzögerung (Latenz) unmöglich. Das dachte ich zumindest bis jetzt. Anscheinend gibt es trotzdem eine Lösung…

Virtuelle Chöre

Mädchenkantorei Wolpertswende-Mochenwangen – Virtual Choir: Kanon “Viva la vida”

Unter der Leitung von Chorleiterin Annette Gramenske erstellte der Hauptchor der Mädchenkantorei Wolpertswende-Mochenwangen dieses Video. Da während der Corona-Krise weiterhin das gemeinschaftliche Proben nicht erlaubt ist, filmten sich die Mädchen Zuhause. Aus diesen ganzen Filmen entstand dann dieser Virtual Choir. Wir wünschen viel Freude damit!

Mädchenkantorei Wolpertswende-Mochenwangen

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